Drei magische Abende, ein feierlicher Festakt und viele begeisterte Besucher*innen: Das 150-jährige Bestehen der Liechtensteinklamm wurde gebührend gefeiert.
An drei Abenden sorgte die „Klammwolke“ für besondere Momente. Eindrucksvolle Lichtinszenierungen, klassische Musik und die spektakuläre Kulisse der Klamm verschmolzen zu einem einzigartigen Erlebnis. Für die gelungene Konzeption zeichnete Walter Oczlon verantwortlich. Ein besonderer Dank gilt der Bergrettung, der Feuerwehr, den Mitarbeitern des Bauhofs sowie Marcel Pfisterer und Hannes Rieser für ihren großartigen Einsatz.
Der Höhepunkt des Jubiläumswochenendes folgte am Samstag mit dem feierlichen Festakt Umrahmt und gestaltet von der Bürgermusik, der Bürgergarde, den St. Johanner Fahnenabordnungen, den Kindern des Trachtenvereins und ORF-Moderator Martin Ferdiny wurde das bedeutende Jubiläum würdig gefeiert. Das Wetter spielte mit und sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Unter den Ehrengästen befanden sich Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein sowie Landesrätin Mag. Daniela Gutschi. Beide würdigten die Liechtensteinklamm als einzigartiges Naturjuwel und bedeutendes Wahrzeichen der Region. Die Verbundenheit mit dem Fürstenhaus Liechtenstein reicht mehr als 150 Jahre zurück. Ihren Namen erhielt die Klamm als Dank für die finanzielle Unterstützung durch Fürst Johann II. von Liechtenstein.
Bürgermeisterin Evi Huber dankte in ihrer Festrede allen Menschen, die sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Klamm einsetzen. Besonders erinnerte sie an die gemeinsame Entscheidung der Gemeinde nach dem Felssturz 2017, umfangreiche Investitionen in die Sanierung der Klamm zu tätigen. Mit großem Erfolg: Seit der Wiedereröffnung im Jahr 2020 haben bereits rund 1,2 Millionen Gäste die Liechtensteinklamm besucht. Damit ist sie nicht nur ein touristisches Aushängeschild, sondern auch ein unverzichtbarer wirtschaftlicher Motor für St. Johann und die gesamte Region.
Heute steht die Klamm beispielhaft für das harmonische Zusammenspiel von Naturgewalt, menschlicher Ingenieurskunst und dem Mut, ein außergewöhnliches Naturdenkmal für kommende Generationen zu bewahren.
Im Rahmen des Festakts wurde zudem die neue Ausstellung entlang des Weges eröffnet. Elf Stelen erzählen von der Entstehung, Geschichte und Entwicklung der Liechtensteinklamm – von der Kraft des Wassers über die touristische Erschließung bis hin zur modernen Helix und den Sicherungsmaßnahmen. Die Ausstellung wurde von Autor Walter Mooslechner und Stadthistoriker Gerhard Moser zusammengestellt. Die feierliche Segnung nahm Toni Fersterer, Diakon von St. Veit, vor.
Mit der „Klammwolke“ endete das Jubiläumsfest dort, wo die Faszination am stärksten spürbar ist: mitten in der Liechtensteinklamm, zwischen Fels, Wasser, Licht und Musik. Ein eindrucksvoller Abschluss.
Fotos: Atelier Oczlon
An 3 Abenden wurde die Liechtensteinklamm zur Bühne: Mit Licht, Musik und Natur als Hauptdarstellern begeisterte die Klammwolke die Gäste.
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