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Förderpreis

Mit dem Förderpreis möchte die Stadt St. Johann Zeichen setzen und junge Talente fördern und unterstützen. Die Auszeichnung dient als Anerkennung, Motivation und finanzielle Unterstützung für Einzelpersonen und/oder Gruppen, deren Wirken und Schaffen bereits fachliche Anerkennung gefunden haben und die ein Alter von 30 Jahren nicht überschreiten (Gruppendurchschnittsalter nicht älter als 30 Jahre). Der mit neuerdings € 3.000-- dotierte Preis geht ausschließlich an Personen aus St. Johann im Pongau und wird feierlich  überreicht. Es besteht auch die Möglichkeit der Mehrfachvergabe - der Preis kann unter mehreren Preisträger*innen aufgeteilt werden. Der Förderpreis soll helfen, in der heimischen Kunstszene Fuß zu fassen und richtet sich an junge Künstler*innen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen.

 

St. Johanner Förderpreisträger 


Der Förderpreis wird in folgenden Sparten vergeben:

  • Arbeiten für Museen
  • Architektur
  • Bildende Kunst
  • Fotografie
  • Heimatforschung
  • Literatur
  • Medienkunst
  • Musik
  • Theater, Schauspiel und Tanz
  • Wissenschaft

Einreichung

Alle Einreichungen müssen in schriftlicher Form an die Kultursektion der Stadtgemeinde St. Johann im Pongau erfolgen. Sie sollen sowohl den Lebenslauf als auch ausführliche Unterlagen und Informationen über die geleisteten künstlerischen Aktivitäten enthalten.

Vergabeentscheidung

Die Vergabe des Förderpreises der Stadt St. Johann im Pongau wird vom Kulturausschuss entschieden.


Förderpreis 2025 an Marcel Diepolder

Die Förderpreisverleihung war ein Abend voller Kunst, Emotionen, Musik und Begegnungen.

Kunst, Musik und Gemeinschaft füllten am 7. November die kultur:plattform bis auf den letzten Platz, als die Stadt St. Johann den jungen Bildhauer Marcel Diepolder mit dem Förderpreis der Stadtgemeinde auszeichnete. Der 3.000-Euro-Preis würdigt junge Talente, die mit Leidenschaft und Kreativität ihren künstlerischen Weg gehen – und genau das tut der bescheidene Preisträger aus St. Johann.

Diepolders Skulpturen beeindrucken durch Ausdruckskraft, Präzision und Gefühl. Sein Schaffen zeigt, wie tief Kunst aus dem Inneren kommen kann – für ihn ist Bildhauerei längst mehr als Beruf, sie ist Lebenseinstellung und Berufung zugleich.  Aktuell absolviert Marcel Diepolder den Meisterkurs in Steinbildhauerei und das neben seinem Zivildienst. Eine enorme Herausforderung, denn seine Woche ist genau durchgetaktet: Nachtdienste im Dienst für andere, um tagsüber in seiner Werkstatt weiterarbeiten zu können – ein Beweis für seine außergewöhnliche Hingabe und Leidenschaft für die Kunst.

Laudator Moritz Moser hob in seiner Ansprache die beeindruckende Entwicklung und das feine Gespür des jungen Künstlers hervor, das ihn zu einem besonderen Vertreter seiner Generation macht.

Förderpreis als Wertschätzung

Vizebürgermeister Rudolf Huber und Kulturstadtrat Willibald Resch überreichten dem jungen Künstler die Urkunde sowie eine Sachertorte als süßes Zeichen der Anerkennung und lobten das St. Johanner Talent. Sie betonten, wie wichtig es sei, junge Kreative auf ihrem Weg zu unterstützen und ihnen Mut zu machen, ihren künstlerischen Traum weiterzuverfolgen. Der Kulturausschuss der Stadt hatte sich zuvor einstimmig für die Vergabe des Förderpreises an Marcel Diepolder ausgesprochen – ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für seine beeindruckende Entwicklung.

Durch den festlichen Abend führte gekonnt Friedl Göschel. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Ensemble des Musikums St. Johann unter der Leitung von Roland Höller, das mit bekannten Filmmelodien die perfekte Klangkulisse schuf. Bei gutem Essen, anregenden Gesprächen und einem herzlichen Miteinander wurde der Abend zu einem besonderen Erlebnis – voller Begegnungen, Inspiration und Gemeinschaft. Der Applaus und die Freude im Publikum zeigten, wie sehr die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger stolz auf ihre jungen Talente sind.

Ein herzliches Dankeschön galt auch dem engagierten Team der kultur:plattform, das mit seiner besonderen Atmosphäre und Gastfreundschaft zum Gelingen des Abends beitrug.

Wir gratulieren Marcel Diepolder zum verdienten Förderpreis 2025.

 

StR Willibald Resch und Vbgm. Rudi Huber mit dem Förderpreisträger

Laudator Moritz Moser und Marcel Diepolder

Marcel Diepolder mit seinen Eltern Sarah und Andreas

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Förderpreis 2021 an Roland Mair-Gruber

Der 5. Förderpreis der Stadt wurde in feierlichem Rahmen an Roland Mair-Gruber, BA, MA, Musiker, Dirigent, Musikwissenschafter, Komponist und Kapellmeister vergeben.

Ein festlicher Abend, viel Musik von Blasmusik bis zu Funkigem und Soul, sehr herzliche Worte und ein strahlender Roland Mair-Gruber – mit diesen Worten kann man die Förderpreisverleihung vom 14. Oktober im Kultur- und Kongresshaus Am Dom am treffendsten beschreiben. Mag. Birgit Schaupensteiner führte gekonnt und sehr persönlich durch den Abend. 120 Besucher*innen sind der Einladung gefolgt und zeigten dem frisch gebackenen Preisträger ihre Wertschätzung. Auch Kulturpreisträger wie O.P. Zier, Gerhard Moser und Heinz Tischer und frühere Förderpreisträger wie Mag. Hildegard Stofferin zollten dem ausgezeichneten Musiker ihren Respekt.

Vom Musikwissenschafter zum Kapellmeister

Der gebürtige St. Johanner Roland Mair-Gruber, 27 Jahre jung, Dirigent, Komponist, Musikwissenschafter und Kapellmeister der Bauernmusikkapelle St. Johann, erhielt den 5. Förderpreis der Stadt. Auf Antrag der kultur:plattform entschied sich der Kulturausschuss der Stadtgemeinde den diesjährigen Förderpreis an ihn zu vergeben. Dass er sich diesen auch verdient hat, wurde bei der Verleihung eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Preisträger wurde nämlich ordentlich eingespannt und zeigte damit dem interessierten Publikum seine Vielseitigkeit. Roland Mair-Gruber war als Dirigent des Ensembles der Bauernmusik, als Musiker der Band Rosewood, als Redner hinter dem Pult und als Komponist aller gespielten Stücke auf der Bühne zu sehen. Musikkollege Stefan Gfrerer hob in seiner herzlichen Laudatio den beeindruckenden Werdegang und die Vielseitigkeit des Preisträgers hervor. Roland Mair-Gruber bildet nahezu alle Facetten der Musik in seinem Schaffen ab. Seine Kompositionen genügen hohen künstlerischen Ansprüchen, sie fordern das Publikum, aber überfordern es nicht. Er stellt sich als Kapellmeister und Musiker in den Dienst der Gemeinschaft, dirigiert und spielt seine eigene Musik auch selbst und erweckt sie so zum Leben. Einen Streifzug seines Schaffens bekamen die Besucher bei der Verleihung zu hören. Eingespielt wurde auch noch ein Stück Filmmusik, das im Rahmen eines Studentenprojektes für eine Gruppe Superhelden von Marvel entstand. Stefan Gfrerer ging auch auf seine musikalischen Lehrmeister ein, einige davon saßen im Publikum. Den St. Johannern ist Roland Mair-Gruber seit einem Jahr als junger Kapellmeister der Bauernmusikkapelle bekannt. Da wird man bestimmt noch mehr von ihm zu hören bekommen. Roland Mair-Gruber freute sich sichtlich über die Auszeichnung. Den Festabend ließ er gemütlich mit den vielen Gratulanten und Musikfreunden ausklingen.

Die Stadt möchte mit dem Förderpreis ein Zeichen setzen und junge Talente unterstützen und fördern. Der Förderpreis soll helfen, in der Kunstszene Fuß zu fassen und richtet sich an junge Künstler, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen, aber bereits Anerkennung von außen bekommen. Der Preis ist mit € 2.200,-- dotiert, verliehen wird er alle 4 Jahre. Die Stadtgemeinde gratuliert dem talentierten und würdigen Förderpreisträger 2021 Roland Mair-Gruber, BA, MA und wünscht ihm für seine berufliche und künstlerische Zukunft alles Gute und viel Erfolg.


Strahlende Gesichter bei der Verleihung.